In der letzten Februarwoche 2026 verbrachte die Klasse 7c von Montag bis Mittwoch erlebnisreiche Orientierungstage in Teuschnitz im Jugendbildungshaus am Knock. Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von den Lehrkräften Andreas Schüller, Jeannette Hofmann und Elke Buckreus. Die gemeinsame Zeit stand ganz im Zeichen der Stärkung der Klassengemeinschaft. Zu Beginn des Schuljahres waren aufgrund der vier verschiedenen Wahlpflichtfächergruppen neue Klassen gebildet worden. Die Orientierungstage boten daher eine wertvolle Gelegenheit, sich besser kennenzulernen, Vertrauen aufzubauen und das Miteinander bewusst zu gestalten. Diplompädagoge Andy Fischer sowie die Lehramtsstudentin Jule Ditsche hatten ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Mit zahlreichen Eisbrechern und Spielen gelang es schnell, eine offene und entspannte Atmosphäre zu schaffen. Dabei wurden nicht nur Gemeinsamkeiten entdeckt, sondern auch individuelle Stärken sichtbar gemacht. Die Aktivitäten forderten die Teilnehmenden teilweise bis an die Grenzen ihrer Leistungsbereitschaft und zeigten eindrucksvoll, wie wichtig gegenseitige Unterstützung und Teamarbeit sind. Zu Beginn stellten sich die Schülerinnen und Schüler gegenseitig mithilfe von Steckbriefen vor. Positive Erwartungen an die gemeinsamen Tage wurden kreativ in Blumen festgehalten, während Befürchtungen ihren Platz in Wolken fanden. Am Mittwoch erfolgte eine gemeinsame Reflexion, bei der überprüft wurde, welche Hoffnungen sich erfüllt hatten und welche möglicherweise nicht. Ein besonderes Highlight war die Kooperationsaufgabe „Tower of Power“. Hier waren Geschicklichkeit, Feinmotorik und abgestimmte Teamarbeit gefragt. Durch gleichmäßiges Ziehen und Lockern von Schnüren musste ein Greifring gesteuert werden, um Bausteine präzise aufeinanderzustapeln. Das anfängliche Chaos wich nach und nach klaren Kommandostrukturen, guter Abstimmung und aufmerksamem Zuhören – ein eindrucksvolles Beispiel für gelungene Zusammenarbeit. Eine weitere aufschlussreiche Einheit beschäftigte sich mit der Rollenverteilung innerhalb der Klasse und der Schule. Mithilfe von Playmobilfiguren wurden soziale Strukturen nachgebildet, Hierarchien verdeutlicht und Beziehungen reflektiert. Dabei lernten die Schülerinnen und Schüler, Dynamiken bewusster wahrzunehmen und das eigene Verhalten kritisch zu hinterfragen. Auch der Umgangston bei Konflikten wurde thematisiert. Die Klasse analysierte, ob eher Ich-Botschaften verwendet oder Du-Konflikte formuliert wurden. In Gruppen erarbeitete Lösungsansätze wurden anschließend im Plenum vorgestellt und diskutiert. Beim Escape-Room waren schließlich logisches Denken, Kreativität und Teamgeist gefragt. Versteckte Hinweise mussten entschlüsselt und im wahrsten Sinne des Wortes „harte Nüsse“ geknackt werden – eine Herausforderung, die von allen mit großer Motivation angenommen wurde. Mit dem an PCs und Tablets genutztem Simulationsprogramm „Luk & Coco“ wurden emotionale Kompetenzen gefördert. Neben dem pädagogischen Programm kam auch die Freizeitgestaltung nicht zu kurz. Ob Billard, Kicker, Schach, Tischtennis oder Fußball – das Jugendbildungshaus bot zahlreiche Möglichkeiten für Bewegung und gemeinsames Erleben. Die Orientierungstage waren für die Klasse 7c eine wertvolle Erfahrung. Sie stärkten das Gemeinschaftsgefühl, förderten soziale Kompetenzen und legten eine wichtige Basis für ein positives Miteinander im Schulalltag. (BuE)









